RPS-EDL3005

EDLfront

Eine elektronische Last ist immer dann praktisch, wenn man Netzteile nach dem Bau oder Reparatur auf korrekte Funktion prüfen will. Wie immer sind solche (Labor) Geräte aber nicht ganz billig und für viele Anwendungen auch überdimensioniert. Mein Eigenbau ist mit einem Eingangsspannungsbereich bis 30 V und mit einem maximalen Strom von 5 A geeignet, um fast alle gängige Netzteile im Haushalt zu testen.
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Key1 USB Tastatur

Ein USB-Stick, an dem man ein oder zwei Taster anschließen und diesen beliebige Funktionen einer herkömmlichen Tastatur zuweisen kann, ist nicht unbedingt sensationell, aber manchmal praktisch.
Die Einbindung in ein Betriebssystem erfolgt über die Standard-HID-Treiber, somit ist keine Installation erforderlich. Mit einem Atmel ATtiny45 und wenigen passiven Bauteilen bleibt der Hardware-Aufwand gering.

key1_attiny45t

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AD9850 #3 – Funktionsgenerator (Modul)

Wie im letzten Beitrag angekündigt, habe ich ein eigenes Modul für den AD9850 entworfen. Dieses funktioniert in der Revision 0.03 bereits ausgezeichnet, sodass ich es hier vorstellen möchte. Vorweg folgendes: Jitter sind kein Problem mehr, genau so wenig wie doppelte Flanken im TTL-Signal. TTL- und Sinussignal funktionieren problemlos bis 40 MHz, das analoge Rechtecksignal bis ca. 5 MHz, danach wird es langsam dreieckig.

Wenn ihr einen leistungsfähigen, aber trotzdem einfachen und kostengünstigen, Funktionsgenerator bauen wollt, seit ihr mit dem Modul gut beraten. Schaltpläne, Layout usw. ist natürlich alles als Download vorhanden und kann privat gern nachgebaut werden.

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AD9850 #2 – China-Modul ausgewertet

Nachdem ich inzwischen im Besitz eines anständigen Oszilloskopes bin, setze ich die Untersuchung des AD9850 DDS-Modules fort.

Zunächst muss ich meine Aussage, dass das Modul bis 20 MHz gut geeignet wäre, etwas revidieren. Inzwischen bin ich der Auffassung, dass das Modul höchstens bis 1 MHz einsetzbar ist. Warum, möchte ich euch hier zeigen. Dazu habe ich etliche Screenshots hochgeladen.

100 kHz

Sinus 100 kHz

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TLC5947 – C Bibliothek

Der TLC5947 ist ein 24-Kanal PWM LED-Treiber mit seriellem Interface. Im Gegensatz zum verbreiteten TLC5940 besitzt er einen internen Takt ist daher einfacher anzusteuern.

Für ein Projekt habe ich eine Bibliothek zur Ansteuerung geschrieben, die den USART eines ATmegas im Master SPI Modus betreibt um einen möglichst hohen Datendurchsatz zu erzeugen (4 MHz bei 16 MHz Chiptakt). Diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Dabei ist auch ein kleines Testprogramm.

Getestete Plattform:

Die Bibliothek ist so programmiert, dass sie auch mehrere kaskadierte Chips korrekt ansteuern sollte, getestet habe ich das mangels Chips nicht. Rückmeldung diesbezüglich wäre schön.

Download: TLC5947_Library.zip

Atmel JTAGICE3 Breakout

Obwohl es viele Selbstbaulösungen für Atmel Programmiergeräte gibt, spricht vieles für einen originalen Programmer. Zum Einen werden die STK500 Derivate von den neuen AVR-Studio Versionen nur stiefmütterlich unterstützt, zum Anderem fehlen moderne Schnittstellen wie PDI für die neuen ATXmega Controller. Schwierigkeiten bei der Signierung des AVR CDC Treibers ab Windows 7 64 Bit sind ein weiteres Problem. Von Debugging ist natürlich keine Rede.
Da es den JTAGICE3 mittlerweile relativ günstig gibt, habe ich nicht lange gezögert und einen bestellt.
Vorweg, er funktioniert super. Nur das mitgelieferte Zubehör bzw. die Anschlussmöglichkeiten sind enttäuschend, wenn nicht unverschämt.

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MP3-Player mit Raspberry Pi

Ich war schon länger auf der Suche nach einem stationären MP3-Player für meine Stereoanlage.
Meine Anforderungen sind hierbei folgende:
  • lokaler Speicher > 100 GB für eine große Musiksammlung
  • LAN oder WLAN für Internetradio
  • gut zu bedienen
  • eigene Zusammenstellung / Speicherung von Playlists
  • Sortierung nach „Album Artist“ und nicht nur nach „Artist“
  • guter analoger Audioausgang oder Digitalausgang (S/PDIF)
Eigentlich hatte ich mir eingebildet, dass meine Anforderungen nicht all zu hoch sind und es doch da etwas Günstiges geben müsste. Aber da hatte ich mich wohl gründlich getäuscht. Die meisten Geräte fangen erst jenseits der 100 € Marke an, bringen keinen eigenen Speicher mit und unterstützten an den Anschlüssen meist nur USB-Sticks oder SD-Karten bis 32GB.

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